Holz Gartenmöbel
Der absolute Klassiker unter den Gartenmöbeln sind immer noch solche aus Holz.
Ob als Tisch, Stuhl, Bank oder Liege: Holz ist als Werkstoff für den Gartenmöbelbau nicht
nur äußerst wandlungsfähig, sondern überzeugt auch durch seine stabilen und robusten Eigenschaften.

Jedenfalls dann, wenn man sich für hartes Massivholz entscheidet. Diese sind aufgrund ihrer
engen Gefäßstruktur und dem hohen Faseranteil des Holzes nicht nur deutlich härter,
sondern nehmen auch weniger Feuchtigkeit auf, was sie für den Einsatz im Freien auszeichnet.
Zu den so genannten Harthölzern gehören heimische Arten, wie Eiche, Buche und Esche, aber
auch tropische Hölzer, wie Mahagoni, Teak, Palisander oder Bangkirai. Besonders bei den Letzteren
ist beim Kauf Vorsicht geboten: schließlich werden jährlich noch immer tausende Hektar
der tropischen Regenwälder, durch illegalen Holzeinschlag, vernichtet. Daher sollte man bei sog.
Holz Gartenmöbel
aus Tropenholz darauf achten, dass diese beispielsweise mit dem FSC Siegel zertifiziert und ausgezeichnet
sind und somit nicht aus Raubbauanlagen stammen. Doch egal für welches Holz man sich
letztendlich entscheidet, ein wenig Pflege brauchen sie alle. Gereinigt werden,
können die meisten Möbel mit einer Bürste und etwas lauwarmen Wasser. In regelmäßigen
Abständen lohnt es sich aber, die Möbel abzuschleifen und neu zu ölen bzw. mit einem Schutzlack
zu versiegeln. Zwar besitzt das Holz einen natürlichen „Schutzmechanismus“ vor der Witterung,
aber spezielle Pflegeprodukte tragen zusätzlich zum langjährigen Erhalt der Möbel bei.
Es empfiehlt sich außerdem, die Holz Gartenmöbel im Herbst oder Winter nach drinnen zu räumen.
Denn Frost kann dazu beitragen, dass die Kanten des Holzes rissig werden und Feuchtigkeit schneller ins Innere gelangen kann, was,
über kurz oder lang, zur Beschädigung des natürlichen Rohstoffes führt.